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ProSiebenSat.1 Media Worst-case-Szenario ist bereits eingepreist 19.08.2011
Bankhaus Lampe
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Frank Neumann, Analyst vom Bankhaus Lampe, stuft die Aktie von ProSiebenSat.1 Media (ISIN DE0007771172 / WKN 777117) unverändert mit "kaufen" ein.
In den vergangenen Wochen seien die Erwartungen bezüglich der Konjunktur zurückgegangen. Mittlerweile werde von den Marktteilnehmern eine Rezession nicht mehr ausgeschlossen. Vor diesem Hintergrund hätten die Analysten ein Worst-case-Szenario für die kommenden beiden Jahre kalkuliert. Um dies zu bestimmen, würden sie einen Blick auf die Unternehmensentwicklung der letzten beiden Rezessionsphasen werfen (zwischen 2001 und 2003 sowie zwischen 2008 und 2009).
Die Umsatzrückgänge hätten in diesem Zeitraum zwischen -2,2% und -9,0% p.a. betragen. Durch den Operating Leverage habe sich dieser Rückgang nicht eins zu eins auf die Gewinnzahlen ausgewirkt (er habe in der Krise zwischen 2001 und 2002 bei 85% bzw. 58,3% gelegen).
In ihrem Worst-case-Szenario würden die Analysten einen Umsatzrückgang in 2012 und 2013 von jeweils 5% im Gesamtkonzern annehmen. Dies entspreche in etwa dem durchschnittlichen Umsatzrückgang (im deutschsprachigen) Fernsehgeschäft im Laufe der vergangenen Rezessionen. Außerdem würden die Analysten mit einem Operating Leverage von 71,5% kalkulieren. Unter diesen Annahmen liege das KGV für 2013 selbst im Worst-case-Szenario bei 11.
Der Unterschiedsbetrag der EBITDA-Schätzungen zwischen dem Basis- und Worst case-Szenario dürfte 2012 und 2013 maximal 303,6 Mio. EUR betragen. Für die Jahre ab 2014 würden die Analysten beim Basisszenario von einem EBIT-Wachstum von 1% p.a. ausgehen. Beim Worst-case-Szenario würden sie einen leichten Aufholeffekt und damit ein Wachstum von 5,0% p.a. erwarten. Dies gelte jeweils bis zu Beginn der TV-Phase 2018, ab diesem Zeitpunkt sollte bei beiden Modellen das EBIT um 0,5% p.a. ansteigen. Im Jahr 2017 (dem letzten Jahr vor der TV-Phase) sollte der Gap 226,1 Mio. EUR und der Wert des Worst-case-Szenarios 73% des Basisszenarios betragen.
Die Analysten würden ihre Schätzungen bisweilen nicht anpassen. In ihrem DCF-Modell würden sie - ihr Basisszenario vorausgesetzt - zu einem fairen Wert je Anteilsschein von 23,00 EUR kommen. Unter Nutzung der Cash-flows ihres Worst-case-Szenarios bei sonst gleich bleibendem Gesamtsetting würde jeder Anteilsschein mit 14,10 EUR fair bewertet. Die Analysten würden davon ausgehen, dass der Rückgang der Werbeeinnahmen nicht so massiv ausfalle, wie dies vom Markt antizipiert werde. Im September sollte es eine erste Indikation für den Verlauf des vierten Quartals geben. Davon sollte die Aktie profitieren.
Die Analysten vom Bankhaus Lampe belassen die Einstufung für die ProSiebenSat.1 Media-Aktie bei "kaufen". Das Kursziel werde unverändert bei 23,00 EUR gesehen. (Analyse vom 19.08.2011) (19.08.2011/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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